Manne i’d Hose – Alvoso beim ESAF 2025 in Mollis

Manne i’d Hose

ESAF 2025 – Willkommen in der Region Glarnerland und dem Linthgebiet. Mit diesem Titel (Manne i’d Hose lautet der «Schlachtruf» der Schwinger) und dem Willkommensgruss beginnt eine beispiellose Erfolgsgeschichte. ESAF steht für Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest und im Jahr 2025 wird dieser Anlass der Superlative mit seiner 125-jährigen Tradition erstmals im Glarnerland stattfinden. Wie die Organisatoren das geschafft haben, erfahren wir im Interview zwischen Remo Schällibaum, Stiftungsratspräsident der Alvoso Pensionskasse und Jakob Kamm, OK-Präsident des Schwingfestes 2025.

 

Remo Schällibaum (RS): Gratulation zum Zuschlag! Sie haben in kurzer Zeit sehr viel erreicht. Wie haben Sie das gemacht?

Jakob Kamm (JK): So kurz war die Zeit nicht. Denn schon im Jahr 2010 wurde bei mir der Grundstein für das nun Erreichte gelegt. Ich war damals Projektleiter des Nordostschweizer Schwingfestes, eines der fünf Teilverbandsfeste die jährlich im entsprechenden Gebiet stattfinden. Aber bereits 2008 war ich OK-Präsident an einem Kantonalen Schwingfest und habe mir wohl da die Sporen abverdient und die Chance auf die nationale Bühne geschafft.

RS: Zugegeben eine beeindruckende und lange Vorgeschichte. Aber warum fiel die Wahl des OK-Präsidenten ESAF 2025 gerade auf Sie? Meist waren Ihre Vorgänger Politiker.

JK: Ich glaube eben, dass ich kein Politiker bin, dürfte ein Vorteil sein. Aber ehrlich gesagt, meine Kandidatur hat sich fast sprichwörtlich einfach ergeben. Denn in den Jahren 2017 bis 2021 war ich als Kandidatur-Präsident für «Glarnerland+», so der Projektname fürs ESAF 2025 sehr präsent und stets an vorderster Front im Rennen um den Zuschlag. Zudem habe ich, wie schon erwähnt, eine grosse Erfahrung und durfte in dieser Zeit meine Leistung unter Beweis stellen. Als dann unsere Kandidatur mit einem sagenhaften Resultat von 93% Ja-Stimmen angenommen wurde, war es ein kurzer Weg vom Kandidatur- zum OK-Präsidenten.

RS: Bis zum ESAF sind es gut vier Jahre. Wie sieht Ihr Fahrplan aus, was treibt Sie an?

JK: Weit vorne und in Grossbuchstaben steht auf unseren Unterlagen: «Demut im Sieg und Grösse in der Niederlage.» Damit wollen wir Werte vermitteln, an Traditionen anknüpfen. Wir wollen aber vor allem auch die Region Sarganserland, Linthgebiet, March Höfe und das Glarnerland in den Fokus rücken. Wir nennen unsere Region etwas salopp den «Kanton Linth». Unser Ziel ist es, eine möglichst hohe Wertschöpfung in unserem Gebiet zu binden.

JK: Das ist ja auch das Herkunfts-Kerngebiet Ihrer Pensionskasse, Sie kennen also unsere regionalen Anliegen. Mit der Alvoso Pensionskasse haben wir den ersten Vertrag für das ESAF geschlossen. Sie haben einen Primeur gelandet. Was war eigentlich Ihre Motivation Herr Schällibaum?

RS: Wir sind ja kein Sponsor im herkömmlichen Sinn, konnten aber dank Ihnen einen kleinen und aus unserer Sicht sehr effizienten, kostengerechten Vertrag schliessen über den wir uns sehr freuen. Ja Sie haben recht, der «Kanton Linth» ist eines unserer Kerngebiete, wir haben zudem viele deckungsgleiche Werte wie Sie.

JK: Das freut uns sehr, aber warum gerade das ESAF 2025 im Glarnerland?

RS: In Zug 2019 haben wir sehr gute Erfahrungen sammeln können. Wir konnten ein spannendes und für uns zahlbares Engagement eingehen und haben einen nachhaltigen Kundenanlass realisiert. Unsere Kunden waren begeistert und wir konnten viele gute Gespräche führen und Geschäfte vereinbaren. Ich denke, das wird im Glarnerland wieder so sein. Insofern ist das ESAF eine sehr gute Investition für uns. Ich denke, wir haben eine übereinstimmende Identifikation in der Verbundenheit mit der Schweiz. Zudem hat uns der Charme der Bewerbung von «Glarnerland+» überzeugt, die Swissness und vor allem natürlich auch geografische Überlegungen.

RS: Jetzt muss aber die Frage erlaubt sein, warum Sie der Alvoso, die ja kein klassischer Sponsor ist, als erste den Handschlag erteilt haben und sich so um uns engagieren – bei der Grösse und Anzahl Partner Ihres Anlasses?

JK: Sie waren einfach sehr schnell und haben als erster zugeschlagen! Aber noch viel wichtiger ist, dass wir uns als Gastgeber sehen – da sind alle Gäste gleich willkommen, die Behandlung von Partnern hat nichts mit deren Umsatz zu tun.

RS: Die Alvoso Pensionskasse ist vor allem auf KMU-Betriebe ausgerichtet. Sind das überhaupt die richtigen potenziellen Partner für ein Eidgenössisches?

JK: Wie schon erwähnt, hat unsere Behandlung nichts mit dem Umsatz zu tun. Dem Handwerker, der die Bühne aufbaut wird die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt wie den grossen Sponsoren. Nur wenn wir alle unser Bestes geben, wird es ein tolles Fest. Die Firmen sollen sich einbringen können und zu einem guten Gelingen beitragen. Für viele lokale Unternehmen bietet sich die Chance auf ein Mitwirken am ESAF 2025. So sind die bei der Alvoso angeschlossenen Firmen herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.

RS: In diesem Interview wird es wohl nicht annähernd möglich sein, Ihre nächsten Schritte bis 2025 zu umreissen. Was sind die für Sie wichtigen Eckpunkte in Ihrer Planung?

JK: Wie gesagt, wir haben ja schon sehr viel in der Kandidaturphase eingeleitet und vorbereitet. Nun gilt es die Positionen mit den richtigen Personen zu besetzen. Unser OK besteht aus einem Kernteam von 35 Personen, viele davon arbeiten übrigens ehrenamtlich fürs ESAF. Mit 200 Personen wird dann das OK in Vollbesetzung operieren. 2025 an der Austragung selbst werden dann rund 6500 Personen im Dienst des ESAF stehen. Unsere Stellenbeschriebe sind beispielsweise Teil eines Masterplans der rund 1500 Excel-Einträge beinhaltet, 150 dieser Positionen zeigen die Erfahrungswerte aus dem Eidgenössischen in Zug von 2019.

RS: Was da hinter den Kulissen organisiert werden muss, scheint mir gigantisch. Wie gross ist eigentlich das ESAF in groben Zahlen?

JK: Am Fest selbst werden bis zu 350’000 Personen erwartet, Baubeginn ist 2023. Am Ende wird die grösste mobile Freilichtbühne der Welt stehen – die 56’500 Personen Platz bietet und die für drei Tage auf- und dann wieder abgebaut wird. Viel Energie stecken wir in die Planung der Infrastruktur. Wir sind ein kleiner Kanton und müssen ein Verkehrskonzept sicherstellen, das einen reibungslosen Besucherfluss garantiert und gleichzeitig auf die lokale Bevölkerung Rücksicht nimmt. Man muss sich vergegenwärtigen, dass rund 40’000 Glarner während drei Tagen über 300’000 Besucher willkommen heissen werden.

RS: Wie ist eigentlich der Zuschlag für’s ESAF 2025 im Glarnerland aufgenommen worden?

JK: Die Bevölkerung steht faktisch geschlossen hinter dem Projekt und ist sicher auch stolz, der Austragungsort für ein so grosses nationales Volksfest sein zu dürfen. Natürlich wird das Schwingfest alles sprengen, was die Glarner bisher gekannt haben. Es ist vor allem auch eine grosse Chance, die vielen schönen Seiten im Glarnerland zu zeigen, den Tourismus zu fördern. Wir haben wundervolle Berge, malerische Bergseen, spektakuläre Pässe, tolle Skigebiete, wir produzieren eigene Getränke (Adler Bier und Elmer Citro beispielsweise). Und obwohl der typische Glarner eher zurückhaltend ist, wird viel bewegt werden, da bin ich mir sicher.

RS: Was machen Sie nach dem ESAF 2025?

JK: Meine Güte, das kann ich noch nicht sagen. Ich weiss nur, wenn im Februar 2026 die Unterschrift unter den Abschlussbericht gesetzt wurde, dann sind für mich 15 Jahre intensive, sehr herausfordernde, aber stets interessante Arbeiten rund um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest abgeschlossen. Im Moment kann ich mir das allerdings noch nicht vorstellen, ich freue mich auf die grossen Herausforderungen, die es bis dahin zu bewältigen gilt, auf dass wir ein tolles Volksfest abhalten können, das in bleibender Erinnerung sein wird – und auf dass alle Schweizerinnen und Schweizer das schöne Glarnerland kennen!

 

Einige Informationen zum ESAF 2025

Von den 56’500 Plätzen kommen lediglich 3000 bis 5000 in den offenen Verkauf – die drei Monate vor dem Fest auf den Markt kommen. Neben rund 120 Partnern und Sponsoren werden sich einige Hundert Betriebe an den Vorbereitungs-, Aufbau- und Abbauarbeiten beteiligen. Rund 6500 Personen stehen an der Veranstaltung im Einsatz. Der zu erwirtschaftende Umsatz beträgt rund 120 Millionen Franken.

Diplompreis für die beste Masterarbeit an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil

Seit mehreren Jahren lanciert die Alvoso Pensionskasse in Zusammenarbeit mit der OST, Ostschweizer Fachhochschule einen Diplompreis für die beste Masterabschlussarbeit. Diesen Herbst wurde der begehrte Preis zum zwölften Mal vergeben. Gewinner ist der 29-jährige Simon Walser mit seiner spannenden Abschlussarbeit mit dem Titel „Machine learning based Estimation and Evaluation of Human Pose for Physical Therapy Application“ (zum Thema Bildunterstütze Therapieform).

 

Masterarbeit der Tochter gewidmet

Simon Walser wird am 15. August Vater, seine Tochter Norina kommt pünktlich zur stressigsten Phase, vor der Abgabe der Masterarbeit zur Welt. Der junge Vater widmet seine Masterarbeit dann sogleich seiner Tochter. Sie ziert das Titelblatt der Masterarbeit.

Diese trägt den für Laien schwer verständlichen Titel „Machine learning based Estimation and Evaluation of Human Pose for Physical Therapy Application“. Oder ganz einfach ausgedrückt: „Viele von uns kennen das Problem. Der Physiotherapeut gibt Instruktionen für eine Übung, die dann unbeaufsichtigt und selbstständig durchgeführt werden soll. In Abwesenheit des Experten fragen wir uns dann, ob wir die Übung wirklich richtig durchführen. In vielen Fällen wird die Übung tatsächlich falsch durchgeführt und dies kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Im Rahmen meiner Masterarbeit durfte ich ein Multi-Kamera-System weiterentwickeln, mit dem die Körperhaltung / Pose eines Patienten in Echtzeit als 3D Skelet erfasst werden kann. Basierend auf dieser Schätzung der Pose wird dann evaluiert, ob die Bewegungen des Patienten mit denen der Zielübung übereinstimmen. Die aktuelle Pose des Patienten, die Ziel-Pose und die Übereinstimmung zwischen den beiden wird dann visualisiert und kann ein hilfreiches Feedback für den Patienten darstellen. Das Ganze basiert auf einem AI / „Machine Learning Algorithmus“ umschreibt der junge Ingenieur seine Arbeit.

 

 

Erfolgreiche und konsequente Karriere mit einem ausserordentlichen Abschluss

Sein beruflicher Werdegang liest sich wie aus dem Lehrbuch: Lehre als Elektroinstallateur (Abschluss mit Bestnote aller Absolventen, Note 5.8), gefolgt von der Technischen Berufsmatura an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur (HTW), ebenfalls als Jahrgangsbester mit einer Note von 5.6. Unmittelbar den Bachelor of Science in Elektrotechnik angehängt (an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil), Abschlussnote 5.75. Und als krönender Abschluss nun den Master of Science an der Ostschweizer Fachhochschule (OST), auch hier als Jahrgangsbester mit der sagenhaften Note von 5.9.

Abschliessend meint Simon Walser: «Ich bin sehr froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, auch den Master noch anzuhängen und somit eine neue Herausforderung anzunehmen. Dies hat sich bisher als beste berufliche Entscheidung herausgestellt. Ich lege jedem Bachelorstudium-Abgänger ans Herz, sich nicht zurück zu lehnen, sondern immer wieder in die berufliche Weiterbildung zu investieren. Der Preis für den besten Masterabschluss war der krönende Abschluss eines interessanten und erfahrungsreichen Studiums. Ich habe mich sehr gefreut über die Anerkennung, die mir entgegengebracht wurde und möchte mich bei der Alvoso Pensionskasse herzlich für den Preis bedanken.“

 

 

Berufliche Karriere gesichert

In der Tat scheint Simon Walser bei der OST den richtigen Schritt gemacht zu haben: Denn der Direktor des Interdisziplinären Zentrums für AI (ICAI – Interdisciplinary for Artifical Intelligence) an der OST, Prof. Dr. Guido Schuster, der seine Masterarbeit betreut hat, holte ihn gleich zum ICAI. Als Teil seiner Arbeit am ICAI wird Simon Walser auch die Projektidee seiner Masterarbeit weiterverfolgen und optimieren können.

 

Bündner durch und durch

„Ich bin Bündner durch und durch“ meint der im Prättigau aufgewachsene und heute in Trimmis lebende Familienvater. So verbringt er seine Freizeit am liebsten draussen. Ob es der Genuss der intakten Natur, der wunderschönen Berge und der Wälder ist, oder beim Joggen, Wandern, Biken oder Skifahren – Hauptsache ist die Erholung an der frischen Luft.

 

Wieder ein erfolgreicher Masterstudiengang abgeschlossen

Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, kurz OST, wurde 1972 als Interkantonales Technikum gegründet (ehemals HSR). Als Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz wird sie von den drei Kantonen St.Gallen, Schwyz und Glarus getragen. An der OST werden Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen ausgebildet. Die CAS- und MAS-Lehrgänge an der OST richten sich demnach an Fachleute aus der Praxis. Durch ihre 16 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die OST eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

Interview mit Simone Schäublin – Mitarbeiterin BERAG und Ansprechsperson für die Versicherten der Alvoso

Wie kann man die Dienstleistung der BERAG im Wesentlichen zusammenfassen?

Die BERAG ist ein unabhängiger Pensionskassendienstleister. Die Firma beschäftigt mittlerweilen über 70 Mitarbeiter an den Standorten Basel und Zürich und bietet Dienstleistungen in den folgenden Bereichen an

  • Pensionskassenverwaltung und Geschäftsführung
  • Rückversicherungsmanagement
  • Beratung und Expertentätigkeit
  • Digitalisierungslösungen für Pensionskassen
  • Saas-Lösungen

Für die Alvoso Pensionskasse dürfen wir das Rückversicherungsmanagement umsetzen. Neben der Alvoso Pensionskasse betreuen wir im Bereich der Rückversicherungsmanagement weitere 40 Pensionskassen mit rund 60’000 Versicherten.

 

Ist die Alvoso Pensionskasse , resp. deren Destinatäre der Normalfall oder gibt es hier spezielle Fälle?

Die Alvoso Pensionskasse ist eine der rund 230 Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen in der Schweiz. Sie bietet ihren Kunden die marktübliche Flexibilität in der Gestaltung der Vorsorgelösung.

Nach unserer Beobachtung bietet die Alvoso Pensionskasse Unternehmen fast aller Branchen eine Anschlussmöglichkeit. Darin unterscheidet sich die Alvoso Pensionskasse von vielen Mitbewerbern. Das bewirkt eine positive Risikoverteilung sowie im Tagesgeschäft ein abwechslungsreiches Klientel im Leistungsfall.

 

Auf welche Kernpunkte in der Abwicklung von Leistungsfällen muss man Acht geben?

Um eine mögliche Invalidisierung zu verhindern, ist eine frühzeitige Meldung von Arbeitsunfähigkeiten entscheidend.

Bei einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit von 30 Tagen oder nach wiederkehrenden, kürzeren, krankheitsbedingten Absenzen während eines Jahres muss der Arbeitgeber der Pensionskasse die  Arbeitsunfähigkeit mitteilen. Die Arbeitsunfähigkeitsmeldung infolge eines Unfalls muss nach 90 Tagen unfallbedingter Abwesenheit eingereicht werden.

Durch berufliche Reintegrationsmassnahmen kann der soziale und der berufliche Abstieg der versicherten Person vermieden werden, dem Arbeitgeber bleiben langjährige, qualifizierte Mitarbeitende erhalten und die Vorsorgeeinrichtungen können die Invaliditätskosten senken.

 

 

Die Destinatäre der Alvoso Pensionskasse haben direkt mit ihnen zu tun. Ist dies der Regelfall, resp. welche Vorteile ergeben sich daraus?

Der direkte Kontakt mit dem Arbeitgeber und dem Versicherten ist für uns in der Fallführung und als Dienstleister hilfreich. Es geht darum, möglichst rasch individuell passende Massnahmen einzuleiten, um die Chance auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung der betroffenen Personen möglichst hoch zu halten. Für das von uns empfohlene, aktive Fallmanagement ist also ein direkter Kontakt zu den involvierten Parteien matchentscheidend.

Der Versicherte selbst kann im Bedarfsfall von einer aktiven Begleitung durch uns, allenfalls durch ein externes Case Management (CM), profitieren.

 

Können Sie uns einen Schaden-Ablauf schildern? 

In der Regel ist es der Arbeitgeber, der uns als erstes über die Homepage der Alvoso Pensionskasse die Arbeitsunfähigkeit (AUF) eines Versicherten meldet, damit wir die Fallbetreuung starten können.

Sobald alle relevanten Formulare bei uns eingegangen sind, starten wir die Koordination mit den anderen betroffenen Sozialversicherungen sowie mit involvierten Ärzten etc. Die Fachexperten beurteilen, bei welchen AUF-Fällen ein Reintegrationspotential besteht. Diese werden, sofern die arbeitsunfähige Person damit einverstanden ist, den Case Management-Partnern übergeben und von ihnen weiter betreut.

Um eine Leistungseinbusse zu verhindern, sollte die IV-Anmeldung spätestens sechs Monate nach Beginn der langandauernden oder wiederholten Arbeitsunfähigkeit bei der IV-Stelle des Wohnkantons der versicherten Person eingereicht werden. Diese IV-Anmeldung muss die versicherte Person machen da diese nicht durch den Arbeitgeber erfolgt. Dank einer frühzeitigen Meldung (IV-Früherfassung) an die Invalidenversicherung können Betroffene mit ersten Anzeichen einer drohenden Invalidität erfasst und unterstützt werden. Die Meldung zur Früherfassung gilt nicht als Anmeldung für Leistungen der IV.

 

 

Jahresrechnung / Geschäftsbericht 2020

Die Alvoso Pensionskasse erfindet sich neu – Rückblick auf ein erfolgreiches 2020

Das Jahr 2020 ist rückblickend in der nunmehr über 35jährigen Geschichte der Alvoso Pensionskasse mit Sitz in Cham wohl eines der wegweisendsten. So wurde nach Ablauf der auf 10 Jahre geschlossenen Zusammenarbeit mit der LLB die Vermögens- und die Versichertenverwaltung neu ausgeschrieben. Der Entscheid, die Versichertenverwaltung in eigene Hände zu nehmen war folgerichtig. Mit einem eigenen Verwaltungsteam unter der versierten Leitung des erfahrenen Spezialisten Thomas Schmidiger wird so mehr Nähe zu den Destinatären geschaffen. Und was ebenso wichtig ist – die Alvoso ist nunmehr unabhängig und neutral, was enorme Wachstumschancen birgt. Ab 1. Oktober 2020 firmiert die Sammelstiftung unter dem Namen „Alvoso Pensionskasse“ (vormals: ALVOSO LLB Pensionskasse). Die Geschäftsstelle befindet sich neu in Schlieren, mitten im wirtschaftlich boomenden Limmattal. Ein neues Logo und damit ein komplett neuer Auftritt wurde geschaffen. Die Website wird erstmals in mehreren Sprachen gehalten. Auch die Digitalisierung wird engagiert voran getrieben.

Weiterhin auf Wachstumskurs

Die Alvoso Pensionskasse setzte ihr Wachstum auch im Geschäftsjahr 2020 fort. Auch im herausfordernden Umfeld der Corona Pandemie wurde ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Mit einer Jahresperformance von knapp 3 Prozent konnte zwar nicht an das aussergewöhnliche Anlagejahr 2019 angeschlossen werden. Dennoch lag der erwirtschaftete Ertrag über den langfristigen Erwartungen.

  • Vermögensanlagen (Bilanzsumme) CHF 429.3 Mio. (+ 2 Prozent)
  • Netto-Ergebnis aus Vermögensanlagen CHF 12 Mio. (Vorjahr CHF 41.5 Mio.)
  • Deckungsgrad auf Stufe Sammelstiftung 105.6 Prozent (Vorjahr 108.4 Prozent)

Das Jahr 2020 hat einmal mehr deutlich aufgezeigt, wie verwundbar die Wirtschaft, und mit ihr die Anlagemärkte sind. Das unverändert tiefe Zinsniveau lässt vermuten, dass in den kommenden Jahren keine ausreichenden Erträge zu erwirtschaften sind. Aufgrund dieser weiterhin andauernden Situation sieht sich der Stiftungsrat der Alvoso Pensionskasse in seiner zurückhaltenden Position bestätigt. Der Stabilisierung der Vorsorgewerke wird weiterhin hohe Priorität zugemessen. Deshalb wird die Alvoso Pensionskasse ihre Vorsorgeverpflichtungen zukünftig noch vorsichtiger bilanzieren und hat den technischen Zinssatz auf 1.5 Prozent gesenkt (vorher: 2.0 Prozent). Damit gehört die Alvoso Pensionskasse zu den Sammelstiftungen mit dem tiefsten technischen Zinssatz. Die Altersguthaben wurden im Jahr 2020 mit 1.0 Prozent verzinst.

Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter und können ihre Rente länger beziehen – die Lebenserwartung hat auch in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Andererseits sind die Zinsen an den Kapitalmärkten gefallen. Deshalb hatte der Stiftungsrat bereits früher beschlossen, bis ins Jahr 2022 den Umwandlungssatz auf 5.8 Prozent abzusenken.

Thomas Schmidiger, Geschäftsführer der Alvoso Pensionskasse unterstreicht, dass sich die Performance in ersten Quartal 2021 erneut positiv entwickelt hat. Der Deckungsgrad liegt per 30. April 2021 bereits wieder bei 108.4 Prozent.

Die ausführliche Jahresrechnung 2020 der Alvoso Pensionskasse steht ab sofort in einer Online Version zur Verfügung.

Die Alvoso Pensionskasse – eine Erfolgsgeschichte

Bestehend seit 35 Jahren ist die Alvoso Pensionskasse mit innovativen Ideen, einer ausgezeichneten Dienstleistung und einem hohen Servicestandard erfolgreich. Rund 350 angeschlossene Unternehmen mit über 2600 Destinatären geniessen jedes Jahr eine Überdeckung und wissen ihr Altersguthaben in sicheren, fachkompetenten Händen. Individuelle Vorsorgelösungen und ein Höchstmass an persönlicher Betreuung sind weitere Erfolgsfaktoren der Alvoso.

 

Kontakt

Alvoso Pensionskasse, Zürcherstrasse 104, 8952 Schlieren

Thomas Schmidiger, Geschäftsführer

+41 43 444 64 40

www.alvoso-pensionskasse.ch

Diplompreis für die beste Masterarbeit an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil

Seit mehreren Jahren lanciert die ALVOSO Pensionskasse in Zusammenarbeit mit der OST, Ostschweizer Fachhochschule einen Diplompreis für die beste Masterabschlussarbeit. Diesen Frühling wurde der begehrte Preis zum elften Mal vergeben. Gewinner ist der 26-jährige Silvio Marti mit seiner spannenden Abschlussarbeit mit dem Titel «High-Speed TDoA Indoor Localization System».

 

Silvio Marti ein Elektroingenieur mit stringentem Werdegang

Herkömmliche Drohnen nutzen einen satellitenbasierten Lokalisierungsdienst (GPS, Galileo, etc.) um sich zu orientieren. Der technologische Fortschritt ermöglicht es,mit Indoor-Lokalisierungssystemen Drohnenshows in Hallen zu veranstalten. Dazu wird die pulsbasierte Ultra-Breitbandtechnologie (UWB) verwendet. Ziel der Masterarbeit war, ein neues, ebenfalls UWB basiertes Lokalisierungssystem zu entwickeln, um die Genauigkeit und die Lokalisierungsrate deutlich zu erhöhen. Das Resultat kann sich blicken lassen: Das von Silvio Marti entwickelte Indoor-Lokalisierungssystem kann bis zu 143 Positionen pro Sekunde bestimmen und erreicht eine hervorragende Genauigkeit. 68% aller berechneten Positionen liegen innerhalb einer Kugel mit Radius 3,5 cm und 95% aller Positionen in einem Radius von 6,3 cm. Das Fazit von Silvio Marti: «Mit diesem System können Bühnenshows mit über 30 Drohnen realisiert werden – und das mit einer Genauigkeit, die der Grösse eines Apfels entspricht.»

Nach einer 3-monatigen Auszeit (er reist mit einem VW-Bus mit einem Freund durch die Schweiz) wird Silvio Marti eine Stelle als Elektroingenieur antreten, bei der er sein Know-how einsetzen kann. Er lässt noch offen, ob er und sein Partner ihr Lokalisierungssystem auch auf Freizeitbasis weiter entwickeln und grosse Bühnenshows für Künstler entwickeln wollen. Ein weiteres Einsatzgebiet seines Masterstudiums kann er in seinen Wiederholungskursen (WK) beim Militär einsetzen. Denn dort steht er im Kryptologen-Detachement im Einsatz.

Abschliessend meint Silvio Marti: «Ich bin sehr dankbar, Zugang zu so einer Ausbildung gehabt zu haben. Ich habe das geschätzt, indem ich in die Ausbildung investiert und versucht habe, möglichst viel zu lernen. Dass ich damit aber einen Preis gewinne, habe ich überhaupt nicht erwartet, umso mehr ehrt und freut es mich!»

Ein Tüftler mit vielen Interessen

Bei einigen seiner Freizeitbeschäftigungen lassen sich direkte Parallelen zum beruflichen Werdegang von Silvio Marti herstellen. Seine Herkunft liegt im Zürcher Oberland, wo er auch seine Lehre als Elektroniker EFZ, einhergehend mit der Technischen Berufsmatura absolviert hat. Seit 2016 studiert der junge Elektrotechniker an der OST, Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil mit den Schwerpunkten Drahtlose Kommunikation, Regelungstechnik, Signalverarbeitung, Embedded Software und Sensorik. Im September 2019 schloss er den Bachelor ab und jetzt im Frühling 2021 schaffte er den Masterabschluss.

Privat widmet er sich unter anderem auch der «Tüftlerei», sei es indem er an Elektronik-Projekten wie der Entwicklung einer eigenen Solaranlage mit Akku mit der er für sein Zimmer eigenen Strom erzeugt oder als Veranstaltungstechniker im sporadischen Einsatz, mit der Aufgabe, den perfekten Sound auf die Veranstaltungsbühne des «Gospelprojects» zu zaubern.

Einen roten Faden bilden wohl seine Interessen und Stärken im zwischenmenschlichen Bereich. Sei es als langjähriger Leiter einer Jungschargruppe, zu der er im Rückblick meint: «Es war mir wichtig, den Kindern ein sinnvolles Freizeitprogramm zu bieten» oder ganz einfach viel Zeit draussen in der Natur zu verbringen.

Wieder ein erfolgreicher Masterstudiengang abgeschlossen

Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, kurz OST, wurde 1972 als Interkantonales Technikum gegründet (ehemals HSR). Als Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz wird sie von den drei Kantonen St.Gallen, Schwyz und Glarus getragen. An der OST werden Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen ausgebildet. Die CAS- und MAS-Lehrgänge an der OST richten sich demnach an Fachleute aus der Praxis. Durch ihre 16 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die OST eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

 

Vorkommnisse rund um die Credit Suisse – Alvoso nicht betroffen

Anlässlich eines eigens für die Alvoso Pensionskasse angesetzten Meetings konnten am 7. April die Thematiken «Greensill» und «Archegos» im Zusammenhang mit Verlustrisiken für die Vorsorgevermögen persönlich mit Vertretern der Credit Suisse (Schweiz) AG besprochen werden.

Die Alvoso hat aufgrund Ihrer Anlagestruktur weder direkt noch indirekt in oben erwähnten Produkten investiert. Weiter wird das Vorsorgevermögen in der eigenen rechtlichen Einheit der Credit Suisse (Schweiz) AG verwaltet. Aktuell sieht die Alvoso keine direkten Auswirkungen durch die Verwaltung Ihrer Vorsorgevermögen durch die Credit Suisse (Schweiz) AG. Die weitere Entwicklung wird jedoch laufend beobachtet.

Home-Office Alvoso Pensionskasse

Anlässlich seiner Pressekonferenz vom 13. Januar hat der Bundesrat den geltenden Lockdown verschärft und insbesondere die Pflicht zum Home-Office für alle Mitarbeitenden verschärft, wo dies mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Die Alvoso Pensionskasse setzt diese Massnahme zum Schutz ihrer Mitarbeitenden um. Dennoch bleiben wir für unsere Kunden natürlich weiterhin erreichbar.

Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen sind wir bestrebt, Ihre Anliegen weiterhin rasch zu bearbeiten.

Ihr Alvoso Team

 

Die Alvoso Pensionskasse verleiht erneut den Diplompreis für die beste Masterarbeit an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil

Seit mehreren Jahren lanciert die Alvoso Pensionskasse in Zusammenarbeit mit der OST, Ostschweizer Fachhochschule einen Diplompreis für die beste Masterabschlussarbeit. Diesen Herbst wurde der begehrte Preis zum zehnten Mal vergeben. Gewinner mit seiner spannenden Arbeit zum Themenbereich «Stereo Vision: High-Speed Stream-Based Dense Disparity Map Calculation» ist der 29-jährige Roy Seitz aus Rapperswil.

Roy Seitz beeindruckt mit einem spannenden Thema – und der Note 6

Wie in allen seinen Bachelor- und Studienarbeiten erzielte Roy Seitz auch in seiner Master-Arbeit die Abschlussnote 6!  Seine Arbeit zum recht komplexen Titel erklärt Roy Seitz mit einer einfachen Analogie: «Sie kennen vielleicht den Daumensprung: einen Arm ausstrecken, Daumen hoch und abwechslungsweise durch das linke und rechte Auge schauen. Der Daumen ‹springt› vor dem Hintergrund hin und her. Die Geometrie lehrt uns, dass diese beiden Distanzen (‹Sprungdistanz› des Daumens vor dem Objekt und Abstand Mensch–Objekt) in einem festen Verhältnis stehen: je nach Augenabstand und Armlänge etwa 7–12. Mit dieser Analogie lässt sich meine Masterarbeit recht einfach erklären: Ich habe zwei Kameras nebeneinander, wie zwei Augen. Durch die unterschiedliche Position der Kameras erscheint ein Objekt aber nicht an der gleichen Stelle im Bild, sondern horizontal verschoben. Wie stark diese Verschiebung ist, hängt von der Distanz zwischen den Kameras und dem Objekt ab.

Soweit so simpel – das Prinzip ist längst bekannt und wird bereits angewendet. Als Resultat erhält man ein Graustufenbild, bei dem die Helligkeit gerade der Distanz entspricht: weit entfernte Objekte sind dunkel, nahe Objekte erscheinen hell. Die Herausforderung bestand darin, dieses Problem schnell und hochaufgelöst zu berechnen. Statt den bisher üblichen 30 Bildern pro Sekunde mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel = 0.3 Megapixel) löse ich das Problem mit Bildern in Full-HD Qualität (1920 x 1080 Pixel = 2 Megapixel) und bis zu 100 Bildern pro Sekunde. Dazu musste ich die bestehenden Algorithmen neu interpretieren, anpassen und erweitern, um nicht, wie bis anhin üblich, ein Pixel nach dem andern (sequentiell), sondern mehrere Pixel gleichzeitig (parallel) zu verarbeiten.»

Mathematik und Naturwissenschaften stehen im Mittelpunkt

Seine Freizeit verbringt Roy Seitz gerne damit, sich zusätzliches Wissen anzueignen, insbesondere im Gebiet der Mathematik oder der Naturwissenschaften. Zurzeit arbeitet der junge Wissenschaftler am Institut für Mikroelektronik und Embedded Systems an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil. Seine Masterarbeit fliesst zwar nicht 1:1 in seine heutige Tätigkeit ein, aber die verwendeten Methoden liessen sich durchaus auf andere Gebiete übertragen, meint er auf Anfrage.

Zu seinen Hobbys zählt er sportliche Aktivitäten wie Wandern, Inline Skating, Schwimmen und Tauchen. Auch der Geniesser findet Platz: am liebsten sitzt er mit ein, zwei guten Freunden zusammen vor einem Käsebrett und einem Glas Weisswein. «Mein Geheimtipp ist die Käserei Tritt im Zürcher Viadukt, die verkaufen einen exzellenten Weichkäse, eingewickelt im Wirz- oder Kastanienblatt.»

 Wieder ein erfolgreicher Masterstudiengang abgeschlossen

Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, kurz OST, wurde 1972 als Interkantonales Technikum gegründet. Als Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz wird sie von den drei Kantonen St.Gallen, Schwyz und Glarus getragen. An der OST werden Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen ausgebildet. Die CAS- und MAS-Lehrgänge an der OST richten sich demnach an Fachleute aus der Praxis. Durch ihre 16 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die OST eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

Weiterversicherung nach Stellenverlust

Massnahme für ältere Arbeitslose in der beruflichen Vorsorge (Art. 47a BVG)
Eine versicherte Person, die ab dem 55 Altersjahr ihre Stelle verliert, ist bis anhin automatisch aus der Pensionskasse ausgeschieden und musste ihr Altersguthaben auf ein Freizügigkeitskonto überweisen lassen. Freizügigkeitsstiftungen zahlen bei der Pensionierung in der Regel keine Renten, sondern lediglich das Kapital aus. Mit der Reform (gültig ab 1.1.2021) kann die versicherte Person in der Vorsorgeeinrichtung bleiben. Sie hat die gleichen Rechte wie die anderen Versicherten (Verzinsung, Umwandlungssatz, Rente).

Erfahren Sie mehr…

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Reform der beruflichen Vorsorge

Bern, 25.11.2020 – Mit der Reform der beruflichen Vorsorge (BVG 21) sollen das Rentenniveau gesichert, die Finanzierung gestärkt und die Absicherung von Teilzeitbeschäftigten – und damit insbesondere von Frauen – verbessert werden. An seiner Sitzung vom 25. November 2020 hat der Bundesrat die Botschaft für diese Reform verabschiedet und ans Parlament überwiesen.

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Reform der beruflichen Vorsorge (admin.ch)

Coronavirus: Massnahme im Bereich der beruflichen Vorsorge erneuert

Bern, 11.11.2020 – Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. November 2020 beschlossen, dass die Arbeitgeber für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge wieder die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden dürfen. Er hat die entsprechende Verordnungsänderung verabschiedet. Die Regelung tritt am 12. November 2020 in Kraft und ist befristet auf den 31. Dezember 2021.

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-81044.html