LiZ Forum 2022 – Partner Alvoso

Besucherrekord am diesjährigen LiZ-Wirtschaftsforum

Das 22. LiZ-Forum vom 22. Juni 2022 bestach durch tolle Referenten, einem spannenden Thema und einem grossen Interesse bei den KMU in der Wirtschaftsregion Limmattal, einem der am stärksten wachsenden Wirtschaftszentren des Landes. Das Forum-Thema „Fortschritt“ liess eine grosse Bandbreite an Betrachtungen zu. So vermittelte beispielsweise Frau Dr. Regine Sauter, Direktorin Zürcher Handelskammer und Nationalrätin auf dem Sprung in den Ständerat, eine breite und durchaus zuversichtliche Haltung in Bezug auf den Wirtschaftsstandort Schweiz. Dabei hat sie auch auf die Gefahren eines Abseitsstehens hingewiesen, namentlich zum Thema Forschung, Innovation und Internationalisierung.

Im Interview mit Patrik Müller von den AZ Medien liess Peter Spuhler, Group CEO ad Interim und Präsident des Verwaltungsrates der Stadler Rail AG, einem Unternehmen das in wenigen Jahrzehnten von 18 auf über 13‘000 Mitarbeitende gewachsen ist, spannende Einblicke in sein internationales Marktumfeld zu. Wie geht ein so innovatives und so erfolgreiches Schweizer Unternehmen mit den Herausforderungen der Zeit und der Zukunft um? In der anschliessenden Podiumsdiskussion zum Thema „Fortschritt“ tauschte die Runde, bestehend aus Bea Knecht, Gründerin der TV-Streaming-Plattform Zattoo, Nils Planzer von der Planzer Transport AG und Peter Spuhler spannende Gedanken aus: Sehen wir in Zukunft noch fern? Wie wird der sich rasant entwickelnde Lebensraum in Bezug auf Schiene und Strasse funktionieren? Und welche Investitionen in die Zukunft sind nötig, welche Überlegungen zu Nachhaltigkeit, Effizienz und Wachstum müssen wir machen?

Die Alvoso Pensionskasse war bereits zum zweiten Mal Partner dieses Anlasses. Thomas Schmidiger, Geschäftsführer, meint dazu: „Es war ein spannender Anlass, wir haben viele Informationen erhalten, die zum Nachdenken anregen. Die Referenten waren top und so lässt sich auch erklären, dass der Anlass mit 200 Personen restlos ausgebucht war. Wir von der Alvoso freuen uns, diesen Anlass bereits zum zweiten Mal begleiten zu dürfen. Es ist eine tolle Plattform für uns, denn auch in der beruflichen Vorsorge braucht es im aktuellen Umfeld mehr denn je Fortschritt und Innovation“.

Alvoso Kundenanlass “Festpiele Schänis”

Überwältigender Kundenanlass „Festspiele Schänis“

Zusammen mit dem Medienpartner „Fridolin“ durfte die Alvoso Pensionskasse am Freitag den 13. Mai 2022 rund 60 Gäste zum Anlass „Blick hinter die Kulissen“ in Schänis willkommen heissen.

Der Start des Programms fand auf dem Flugplatz in Schänis statt. Ernst Willi, Herausgeber des Fridolin und Medienpartner der Alvoso, begrüsste als engagierter und erfahrener Hobbypilot zusammen mit Thomas Schmidiger, Geschäftsführer der Alvoso, die Gäste im stimmungsvollen Ambiente des Flugplatzes. „Blick hinter die Kulissen“ lautete der Leitfaden des Anlasses, was bedeutete, dass die Gäste spannende Bereiche des Flughafens wie zum Beispiel den mit Motor- und Segelflugzeugen bestückten Hangar besichtigen konnten.

Die anschliessenden Präsentationen fanden in der Werkstatt des Flugplatzes selbst statt und vermittelten viele Informationen über den Fridolin, den Flugplatz und zum Thema Altersvorsorge und die Alvoso. Die beiden Gastgeber führten unterhaltend und sehr informativ durch den Anlass.

Nach einem feinen Nachtessen wurde man in Schänis von einem versierten Historiker über die Hintergründe der „Festspiele Schänis“ informiert. Das Festspiel geniesst inzwischen grosse Aufmerksamkeit, dank regem Medienecho, unter anderem beim Schweizer Fernsehen oder dem Besuch des Bundesrates.

Das schweizweit bekannte Festspiel zum Gedenken an die Bezirksgemeinde vom 2. Mai 1847 wird vom 29. April bis 25. Mai 2022 in Schänis gespielt. Im Mai 1847 stimmten im Freien (daher fand das Festspiel ebenfalls unter freiem Himmel statt) anlässlich den Kantonsratswahlen die katholischen Gasterländer überwiegend liberal. Dadurch wurde St. Gallen zum Schicksalskanton für die ganze Schweiz, denn es gab auf nationaler Ebene plötzlich eine Mehrheit gegen den Sonderbund. Der Sonderbunds- oder Bürgerkrieg war eine schreckliche Folge davon.

Das Festspiel begeisterte das gesamte Publikum restlos. Fritz Schoch, langjähriger Vizepräsident der Alvoso Pensionskasse sowie Initiant und Präsident des Trägervereins Adebar Kultur, Veranstalter der Festspiele, zieht eine positive Bilanz: „Seit Beginn der Festspiele sind wir ausverkauft, was uns sehr freut und Zeichen dafür ist, dass sich unser Engagement gelohnt hat – ein wichtiges Stück Schweizer Kultur und Geschichte auf die Bühne zu bringen“.

Zusammenarbeit mit Stiftungen FAR und VRM

VRM Gebäudehülle und Maler-Gipser

Die Alvoso Pensionskasse ist mit dem VRM (Vorruhestandsmodell) für das Gebäudehüllengewerbe und das Schweizerische Maler- und Gipsergewerbe eine Zusammenarbeitsvereinbarung eingegangen. Ziel ist es, Versicherte bei Anschlüssen der Alvoso Pensionskasse, welche über das VRM eine teilweise oder vollständige Überbrückungsrente erhalten, innerhalb des bestehenden Vorsorgeplans richtig und koordiniert weiter zu versichern.

Bestandteil dieser Vereinbarung ist die Erfüllung der BVG-Sparversicherung für Überbrückungsrentner. Diese Sparbeiträge werden vom VRM direkt an die Alvoso Pensionskasse überwiesen zur Gutschrift auf das Sparkonto des Überbrückungsrentners.

Bezüger einer Überbrückungsrente vom VRM, welche aus einer Reduktion ihres Beschäftigungsgrades resultiert, verbleiben mit einem entsprechend reduzierten Lohn im bisherigen Vorsorgeplan der Alvoso Pensionskasse.

Stiftung für flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR)

Die Alvoso Pensionskasse ist mit der Stiftung für flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR) eine Zusammenarbeitsvereinbarung eingegangen.

Die Stiftung FAR bezweckt die Durchführung des zwischen den Stifterverbänden gesamtarbeitsvertraglich vereinbarten freiwilligen Altersrücktritts für Arbeitnehmende im Bauhauptgewerbe («GAV FAR»). Sie richtet Leistungen aus, um die finanziellen Folgen eines Altersrücktritts vor Erreichung des ordentlichen Rentenalters abzufedern.

Die Stiftung FAR leistet innerhalb ihrer Reglementarien einen (teilweisen) Ersatz von Altersgutschriften BVG. Diese Leistungen werden als «ERSATZGUTSCHRIFTEN» bezeichnet.

Sind anspruchsberechtigte Personen bei der Sammelstiftung im Rahmen einer Einzelmitgliedschaft «Flexibler Altersrücktritt (FAR)» versichert, werden diese ERSATZGUTSCHRIFTEN an die Alvoso Pensionskasse geleistet, welche die ERSATZGUTSCHRIFTEN dem Altersguthaben der versicherten Person gutschreibt.

Alvoso tritt der Ethos Stiftung und dem Ethos Engagement Pool Schweiz bei

Das oberste Ziel der beruflichen Vorsorge besteht darin, den Versicherten und/oder Hinterbliebenen im Fall von Alter, Invalidität oder Tod die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung (zusammen mit der AHV/IV) in angemessener Weise zu erlauben. (Art. 1 BVG) Auch vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels der letzten Jahre hin zu einer allgemein nachhaltigeren (im Volksmund oft als «grüneren») Anlagepolitik von Vorsorgeeinrichtungen, darf der Stiftungsrat als oberstes, verantwortliches Organ dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Bereits seit dem Jahr 2016 lässt sich der Stiftungsrat der Alvoso Pensionskasse durch die jeweiligen Vermögensverwalter in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Vermögensanlagen informieren. Der Anteil nachhaltiger Anlagen ist dabei bis ins Jahr 2019 kontinuierlich gestiegen. Nach einer Verschnaufpause, bedingt durch den neuen Auftritt und die neue Ausrichtung der Stiftung, wurden in den vergangenen Monaten gleich mehrere Schritte hin zu einer nachhaltigeren Vermögensanlage unternommen.

Nachhaltigkeit, oder Neudeutsch ESG hat viel Facetten. Im Rahmen der Anlagetätigkeit versteht man darunter beispielsweise das Vermeiden von Umweltschäden durch Investition in ökologisch agierende Unternehmen (Aspekt Umwelt), die Überwachung der Einhaltung von Gesetzen (Aspekt Unternehmensführung) oder die Berücksichtigung zeitgemässer Arbeitsbedingungen (Aspekt Soziales).

Sich verantwortlich engagieren

Eine mögliche Form positiv auf Unternehmen einzuwirken ist das Engagement. Vorsorgeeinrichtungen schliessen sich dazu in Organisationen zusammen, um gemeinsam positiven Einfluss auszuüben. Alvoso hat sich zu diesem Zweck der Schweizer Stiftung Ethos angeschlossen und ist dem Ethos Engagement Pool Schweiz beigetreten.

Verantwortlich Anlegen

Neben dem Engagement hat Alvoso die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bei der Auswahl von Anlageinstrumenten überprüft. Dabei ist sie zum Schluss gekommen, dass insbesondere bei ausländischen Investments ESG-Indizes in den vergangenen Jahren eine Überperformance gegenüber ihren konventionellen Pendants erwirtschaften konnten. Aus diesem Grund ist bei Alvoso im ersten Quartal 2022 die Umstellung auf ESG-Vergleichsindizes und -produkte in den Kategorien Aktien Welt sowie Firmenanleihen Welt erfolgt, nachdem bisher bereits in der Kategorie Aktien Schwellenländer nach ESG-Vorgaben investiert wurde. Nach dieser Umstellung weisst das Anlageuniversum der Alvoso Pensionskasse nun einen ESG-Anteil von über 90 Prozent aus.

Verantwortlich begleiten

Eine Umstellung allein reicht für Alvoso nicht aus. In den kommenden Monaten und Jahren gilt es, die Umstellung laufend zu überwachen. Denn oberstes Ziel ist und bleibt die Erwirtschaftung einer langfristigen angemessenen Rendite. Dies ist praktisch umgesetzte Nachhaltigkeit für unsere Destinatäre!

Alvoso Pensionierungsanlass vom 5.04.2022

Alvoso mit neuer Veranstaltungsreihe und erstem Pensionierungsanlass

„W“ wie „Wissen“ symbolisiert eine neue Themenreihe der Alvoso Pensionskasse. Im Fokus steht die Vermittlung von Wissen und Aufklärung rund um das Thema der beruflichen Vorsorge. Ein erster Event zur neuen Serie fand am Dienstag, 5. April 2022 statt.

Der Einladung zur Informationsveranstaltung rund um die Pensionierungsplanung folgten rund 40 Teilnehmende. Ein klares Zeichen, dass das Bedürfnis nach Information und Aufklärung rund um die eigene Pensionierung gross ist.

Thomas Schmidiger, Geschäftsführer der Alvoso Pensionskasse, führte informativ und praxisnah durch den gut organisierten Anlass. Oder wie es einer der Teilnehmer ausdrückte: „Ich habe in meinem Beruf tagtäglich mit der BVG Thematik zu tun, aber Herr Schmidiger und Herr Ryf haben wirklich einen super Job gemacht. Einfach genial. Auch die Unterlagen sind professionell und einfach erstellt, um damit zu arbeiten“.

Die fast nicht enden wollende Fragerunde, die sich bis weit in den Apéro hineinzog, zeigt, dass die Alvoso mit dieser Veranstaltung den Nerv der Zeit getroffen hat.

Im Gespräch mit Thomas Schmidiger erhalten wir tieferen Einblick über das weitere Vorgehen mit der Themenreihe „W“;

Der Pensionierungsanlass vom 5. April 2022 war der erste Anlass in einer neuen Reihe, genannt “Wissen”. Warum wurde diese neue “Serie” gestartet und was hat sie zum Ziel?

Thomas Schmidiger: Verschiedene Umfragen zur beruflichen Vorsorge zeigen regelmässig, dass der Wissenstand rund um Pensionskassen im Allgemeinen, aber auch um die individuelle Situation ausbaufähig ist. Dies hat uns bei Alvoso auf mehreren Ebenen bewogen, zur Wissensbildung beizutragen. Oberstes Ziel ist dabei der Aufbau von Wissen bei unseren Versicherten. In zweiter Linie möchten wir natürlich den Kreis gerne etwas weiter auf potenzielle Kunden der Alvoso Pensionskasse erweitern.

Wie geht es weiter, sind weitere Pensionierungsanlässe wie der heutige geplant und welche Art (Informations-) Veranstaltungen sind unter dem neuen Label “Wissen” angedacht?

TS: Der Pensionierungsanlass vom 5. April 2022 war quasi unser «Versuchsballon». Wir möchten diesen inhaltlich sicher wiederholen. Aktuell sind wir daran, weitere Themenbereiche zu definieren, welche wir zusätzlich in unser Angebot aufnehmen können.

Wie beurteilen Sie den Anlass, war das Interesse, resp. Bedürfnis gross?

TS: Die fast 40 Anmeldungen für den Pensionierungsanlass vom 5. April 2022 haben uns positiv überrascht. Wir hatten keine konkrete Erwartungshaltung. Die vielen Teilnehmenden haben uns aber in der Annahme bestätigt, dass die persönliche Pensionierungssituation viele Fragen aufwirft.

Pensionierungsanlässe sind für die Beteiligten, resp. Besucher immer ein Bewusst- werden mit der eigenen, bevorstehenden Pensionierung. Ist das ein schwieriger Umstand – und wie begegnet man dem?

TS: Oft ist es eher das Ungewisse oder die Unsicherheit, welche möglicherweise Unbehagen bei den Betroffenen schafft. Durch eine erste Information kann man hier Sicherheit vermitteln. Weiter hilft es zu erfahren, dass jede Situation individuell betrachtet werden muss und viele Facetten berücksichtigt werden müssen. Bei einem Anlass mit 40 Teilnehmenden hilft zusätzlich die Feststellung, dass es viele andere Versicherte gibt, welche ähnliche Fragestellungen haben. Gerade im abschliessenden, persönlichen Kontakt können dann erste Fragen beantwortet und erste Tipps für die nächsten Schritte weitergegeben werden.

Was sind die am häufigsten gestellten Fragen?

TS: Viele Versicherte interessiert, wie sie den persönlichen Rücktritt gestalten können. Dies betrifft Fragen zum Zeitpunkt, zur Art des Leistungsbezugs (Rente oder Kapital) oder zur Möglichkeit der Teilpensionierung. Daran anknüpfend werden oft Fragen zu einer möglichen Vorsorgelücke und zur individuellen Einkaufsmöglichkeit gestellt.

Was sind die häufigsten Irrtümer, resp. welche Bedürfnisse “rechtfertigen” einen solchen Anlass?

TS: Bei der AHV-Rente ist es der Irrtum, dass diese im Pensionsalter automatisch ausbezahlt wird. Dabei muss man sich mehrere Monate vor Bezugsbeginn bei der Ausgleichskasse für den Bezug anmelden. Weitere Irrtümer betreffen die vermutete Höhe der Altersleistung aus AHV und/oder Pensionskasse. Je nach Einkommen werden nach der Pensionierung nur noch zwischen 30 und 60 Prozent des Erwerbseinkommens abgedeckt. Die persönliche Ergänzung der Altersleistung ist daher zentral. Auch die Erwartung, dass die Steuerlast nach der Pensionierung massgeblich sinkt, ist oft ein Trugschluss. Durch den Wegfall von Auslagen im Zusammenhang mit der Arbeitstätigkeit (Sozialversicherungsabzüge auf dem Lohn, Tickets für den ÖV, resp. Autokosten, auswärtiges Essen, Arbeitskleider etc.) können nicht mehr vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Damit reduziert sich das steuerbare Nettoeinkommen oft weniger stark als erwartet.

Neuheiten für unsere Versicherten

Vorsorgeausweis

Die Alvoso Pensionskasse entwickelt die Dienstleistungen für ihre Versicherten laufend weiter. In den nächsten Tagen erhalten unsere Versicherten ihren durch zusätzliche Angaben erweiterten Vorsorgeausweis per 31. März 2022.

Mit dem neuen Vorsorgeausweis bieten wir unseren Versicherten zusätzliche Informationen und Transparenz über ihre individuelle Situation.

Neu können sie aus ihrem persönlichen Vorsorgeausweis die folgenden Informationen ersehen:

  • Zusätzliches Todesfallkapital
  • Voraussichtliche Altersleistungen bei Frühpensionierung ab Alter 58
  • Entwicklung der Altersguthaben zum Vorjahr
  • Potential Kapitaleinzahlungen für eine vorzeitige Pensionierung für die Finanzierung einer AHV-Überbrückungsrente und vorzeitigem Altersrücktritt ab Alter 58

 

PK-Cockpit / Arbeitnehmer-Portal

Die Alvoso Pensionskasse freut sich, ihren Versicherten ab sofort einen digitalen Zugang zu ihren individuellen Informationen anbieten zu können.

Über unsere Webseite und den folgenden Link, haben die Versicherten der Alvoso Zugang zu ihrem persönlichen Vorsorgeausweis. Ebenso können Szenarien berechnet werden wie zum Beispiel:

  • Bezug Vorsorgeguthaben für Wohneigentum
  • Kapitaleinzahlung für Frühpensionierung oder Deckung von Vorsorgelücken

Direktlink zum PK-Cockpit: Login Portale – Alvoso (alvoso-pensionskasse.ch)

Dieser Zugang ist mit den neusten Sicherheitsstandards und mit einem 2-fachen Authentifizierungsprozess geschützt. Jeder Versicherte erhält für den Zugang die erstmaligen Login Daten persönlich zugestellt.

Über das Portal kann zusätzlich über eine gesicherte Verbindung mit der Alvoso kommuniziert werden.

Wir sind überzeugt, unseren Versicherten mit dem PK-Cockpit einen Mehrwert bieten zu können. Selbstverständlich sind wir auch jederzeit für Fragen ausserhalb des digitalen Zugangs unter 043 444 64 44 oder info@alvoso-pensionskasse.ch für Sie erreichbar.

 

Sammelstiftungen – ein Erfolgsmodell?

Das Geschäftsmodell der Alvoso Pensionskasse unterscheidet sich durch die Organisation von vielen anderen Sammelstiftungen. Die Vorsorgegelder werden für und im Interesse der Destinatäre angelegt, da kein Shareholder Value geschaffen werden muss.

Ein überwiegender Teil der BVG-Versicherten sind in der Schweiz bei einer Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung versichert. Viele dieser grösseren Konstrukte bieten den versicherten Betrieben gleich auf mehreren Ebenen direkt, aber vor allem auch indirekt, ihre Dienstleistungen an. Neben der hauptsächlichen Tätigkeit, der Verwaltung der Versichertendaten, werden unter dem Dach einer Holdingorganisation oft allgemeine Vermögensverwaltungs-, Immobilienentwicklungs- und/oder -verwaltungsdienstleistungen angeboten. Weitere Betätigungsfelder sind Treuhanddienstleistungen und Verwaltungstätigkeiten, welche über eine ebenfalls der Holding unterstellte Drittfirma ausgeführt werden. Über diese Angebote fliessen die entsprechenden Gebühren in Form von direkten und vor allem indirekten Kosten an die Inhaber dieser Gesellschaften. Dies können Einzelpersonen sein, oder aber grössere, börsenkotierte Gesellschaften, welche die Gebühren zu Gunsten ihrer Shareholder, also der Aktienbesitzer erwirtschaften. Dass diese Modelle für die Aktionäre gut funktionieren zeigen die Börsenkurse vieler Versicherungsgesellschaften. Dies kann zu Interessenkonflikten führen.

Die Alvoso Pensionskasse arbeitet nach einem anderen Geschäftsmodell. Die «Shareholder» der Alvoso Pensionskasse sind die einzelnen Versicherten. Sie wählen den Stiftungsrat periodisch aus dem Kreis der angeschlossenen Betriebe. Damit haben die Stiftungsräte ein ureigenes Interesse, die Organisation effektiv und kostengünstig zu gestalten. Denn jeder zusätzliche Verwaltungsfranken geht der erzielten Performance und damit der Verzinsung der Vorsorgevermögen ab.

Im Jahr 2019 hat die Alvoso Pensionskasse grosse Anstrengungen unternommen, die Organisation zu verschlanken und (versteckte) Gebühren zu reduzieren. Der Stiftungsrat hatte sämtliche Dienstleistungen (Versichertenverwaltung, Vermögensverwaltung, Treuhand etc.) durch einen unabhängigen Consultant neu ausschreiben lassen. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, erfolgte die Ausschreibung auf Honorarbasis für den Consultant (und nicht über eine Rückvergütung der berücksichtigten Unternehmen an den Consultant). Eine Beteiligung an Dienstleistern der Alvoso Pensionskasse durch die eigenen Stiftungsräte existiert nicht.

Abgeschlossen wird diese Organisation durch die Wahl eines unabhängigen Investment Controllers. Dessen Aufgabe besteht darin, die Arbeit der Vermögensverwalter jährlich zu prüfen und neben der Einhaltung der vereinbarten Anlagetätigkeit auch auf mögliche (versteckte) Gebührenfallen hin zu untersuchen. Dank ihrer Organisation stellt sich die Alvoso Pensionskasse als Non-Profit-Organisation ganz in den Dienst Ihrer Versicherten und deren Betriebe.

Einladung – Informationen rund um die Pensionierungsplanung – 5. April 2022, 16.30 Uhr, Restaurant Dörfli Uitikon

«Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?»

Dieses bekannte Lied aus der Serie «Der rosarote Panther» trifft oft zu, wenn wir als Vorsorgefachleute mit Versicherten über ihre nahende Pensionierung sprechen. Oft werden die zugehörigen Fragen von Personen um oder sogar jenseits des 60. Geburtstags an uns gestellt.

Mit diesem Anlass sprechen wir bewusst Personen in der Mitte des Lebens an, also von 50 an aufwärts. Denn ein zehnjähriger, besser noch ein fünfzehnjähriger Zeithorizont bis zur Entscheidung, welche man nur einmal im Leben fällen kann, hilft für eine vorausschauende Planung enorm.

Wie sieht das Vorsorgesystem der Schweiz aus; und was verändert sich gerade? Wo erhalte ich meine Information zu meiner künftigen AHV- und Pensionskassenrente? Kann ich meine Alterssituation noch verbessern? Diese Fragen, und viele mehr, sowie weitere nützliche Tipps rund um die Pensionierungsplanung vermittelt dieser Anlass.

Alvoso verzinst im 2021 mit mindestens 2 Prozent

Gemäss Beschluss des Stiftungsrates wird für das Jahr 2021 jeder Anschluss mit mindestens 2 Prozent verzinst. Als Sammelstiftung mit individuellem Deckungsgrad pro Anschluss bestimmt jeder Anschluss die maximale Verzinsung selbst.

Bei der Alvoso Pensionskasse verfügt jeder Anschluss über einen individuellen Deckungsgrad. Damit kann die Vorsorgekommission des versicherten Betriebs die abschliessende Verzinsung eigenverantwortlich festlegen. Mehrverzinsungen sind insbesondere dann möglich und angezeigt, wenn der einzelne Anschluss über gefüllte Wertschwankungsreserven sowie frei Mittel verfügt.

Eine Mindestverzinsung aller Anschlüsse hat der Stiftungsrat an seiner Sitzung vom 27. Oktober 2021 in Abhängigkeit von der Jahresperformance der Vermögensanlage bereits festgelegt. Mit einer Rendite von mehr als 8.5 Prozent im Anlagejahr 2021 liegt diese minimale Verzinsung für alle Versicherten bei 2.0 Prozent. Die Verzinsung wird wie gewohnt umhüllend gewährt. Dies bedeutet, dass sie sowohl für die gesetzlichen Mindestleistungen wie auch für überobligatorische Guthaben gleichermassen gewährt wird.

Eine grosse Zahl an Anschlüssen bei der Alvoso Pensionskasse verfügt über einen Deckungsgrad von mehr als 120 Prozent. In diesem Bereich können die Vorsorgekommissionen der einzelnen Betriebe selbst entscheiden, ob sie die Guthaben zusätzlich zu den bereits gewährten 2 Prozent noch höher verzinsen wollen.

Freiwilliger Einkauf in die Berufliche Vorsorge – Steuerliche Abzugsmöglichkeit 2021

Bitte beachten Sie, dass freiwillige Einkäufe spätestens mit Valuta 15. Dezember 2021 auf unserem Konto bei der Credit Suisse AG, Zürich IBAN Nr. CH84 0483 5324 9275 3100 0 eingehen müssen. Spätere Einzahlungen können für das Rechnungsjahr 2021 nicht berücksichtigt werden.

Merkblatt freiwilliger Einkauf

Antrag freiwilliger Einkauf

Einzahlungsschein

Manne i’d Hose – Alvoso beim ESAF 2025 in Mollis

Manne i’d Hose

ESAF 2025 – Willkommen in der Region Glarnerland und dem Linthgebiet. Mit diesem Titel (Manne i’d Hose lautet der «Schlachtruf» der Schwinger) und dem Willkommensgruss beginnt eine beispiellose Erfolgsgeschichte. ESAF steht für Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest und im Jahr 2025 wird dieser Anlass der Superlative mit seiner 125-jährigen Tradition erstmals im Glarnerland stattfinden. Wie die Organisatoren das geschafft haben, erfahren wir im Interview zwischen Remo Schällibaum, Stiftungsratspräsident der Alvoso Pensionskasse und Jakob Kamm, OK-Präsident des Schwingfestes 2025.

 

Remo Schällibaum (RS): Gratulation zum Zuschlag! Sie haben in kurzer Zeit sehr viel erreicht. Wie haben Sie das gemacht?

Jakob Kamm (JK): So kurz war die Zeit nicht. Denn schon im Jahr 2010 wurde bei mir der Grundstein für das nun Erreichte gelegt. Ich war damals Projektleiter des Nordostschweizer Schwingfestes, eines der fünf Teilverbandsfeste die jährlich im entsprechenden Gebiet stattfinden. Aber bereits 2008 war ich OK-Präsident an einem Kantonalen Schwingfest und habe mir wohl da die Sporen abverdient und die Chance auf die nationale Bühne geschafft.

RS: Zugegeben eine beeindruckende und lange Vorgeschichte. Aber warum fiel die Wahl des OK-Präsidenten ESAF 2025 gerade auf Sie? Meist waren Ihre Vorgänger Politiker.

JK: Ich glaube eben, dass ich kein Politiker bin, dürfte ein Vorteil sein. Aber ehrlich gesagt, meine Kandidatur hat sich fast sprichwörtlich einfach ergeben. Denn in den Jahren 2017 bis 2021 war ich als Kandidatur-Präsident für «Glarnerland+», so der Projektname fürs ESAF 2025 sehr präsent und stets an vorderster Front im Rennen um den Zuschlag. Zudem habe ich, wie schon erwähnt, eine grosse Erfahrung und durfte in dieser Zeit meine Leistung unter Beweis stellen. Als dann unsere Kandidatur mit einem sagenhaften Resultat von 93% Ja-Stimmen angenommen wurde, war es ein kurzer Weg vom Kandidatur- zum OK-Präsidenten.

RS: Bis zum ESAF sind es gut vier Jahre. Wie sieht Ihr Fahrplan aus, was treibt Sie an?

JK: Weit vorne und in Grossbuchstaben steht auf unseren Unterlagen: «Demut im Sieg und Grösse in der Niederlage.» Damit wollen wir Werte vermitteln, an Traditionen anknüpfen. Wir wollen aber vor allem auch die Region Sarganserland, Linthgebiet, March Höfe und das Glarnerland in den Fokus rücken. Wir nennen unsere Region etwas salopp den «Kanton Linth». Unser Ziel ist es, eine möglichst hohe Wertschöpfung in unserem Gebiet zu binden.

JK: Das ist ja auch das Herkunfts-Kerngebiet Ihrer Pensionskasse, Sie kennen also unsere regionalen Anliegen. Mit der Alvoso Pensionskasse haben wir den ersten Vertrag für das ESAF geschlossen. Sie haben einen Primeur gelandet. Was war eigentlich Ihre Motivation Herr Schällibaum?

RS: Wir sind ja kein Sponsor im herkömmlichen Sinn, konnten aber dank Ihnen einen kleinen und aus unserer Sicht sehr effizienten, kostengerechten Vertrag schliessen über den wir uns sehr freuen. Ja Sie haben recht, der «Kanton Linth» ist eines unserer Kerngebiete, wir haben zudem viele deckungsgleiche Werte wie Sie.

JK: Das freut uns sehr, aber warum gerade das ESAF 2025 im Glarnerland?

RS: In Zug 2019 haben wir sehr gute Erfahrungen sammeln können. Wir konnten ein spannendes und für uns zahlbares Engagement eingehen und haben einen nachhaltigen Kundenanlass realisiert. Unsere Kunden waren begeistert und wir konnten viele gute Gespräche führen und Geschäfte vereinbaren. Ich denke, das wird im Glarnerland wieder so sein. Insofern ist das ESAF eine sehr gute Investition für uns. Ich denke, wir haben eine übereinstimmende Identifikation in der Verbundenheit mit der Schweiz. Zudem hat uns der Charme der Bewerbung von «Glarnerland+» überzeugt, die Swissness und vor allem natürlich auch geografische Überlegungen.

RS: Jetzt muss aber die Frage erlaubt sein, warum Sie der Alvoso, die ja kein klassischer Sponsor ist, als erste den Handschlag erteilt haben und sich so um uns engagieren – bei der Grösse und Anzahl Partner Ihres Anlasses?

JK: Sie waren einfach sehr schnell und haben als erster zugeschlagen! Aber noch viel wichtiger ist, dass wir uns als Gastgeber sehen – da sind alle Gäste gleich willkommen, die Behandlung von Partnern hat nichts mit deren Umsatz zu tun.

RS: Die Alvoso Pensionskasse ist vor allem auf KMU-Betriebe ausgerichtet. Sind das überhaupt die richtigen potenziellen Partner für ein Eidgenössisches?

JK: Wie schon erwähnt, hat unsere Behandlung nichts mit dem Umsatz zu tun. Dem Handwerker, der die Bühne aufbaut wird die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt wie den grossen Sponsoren. Nur wenn wir alle unser Bestes geben, wird es ein tolles Fest. Die Firmen sollen sich einbringen können und zu einem guten Gelingen beitragen. Für viele lokale Unternehmen bietet sich die Chance auf ein Mitwirken am ESAF 2025. So sind die bei der Alvoso angeschlossenen Firmen herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.

RS: In diesem Interview wird es wohl nicht annähernd möglich sein, Ihre nächsten Schritte bis 2025 zu umreissen. Was sind die für Sie wichtigen Eckpunkte in Ihrer Planung?

JK: Wie gesagt, wir haben ja schon sehr viel in der Kandidaturphase eingeleitet und vorbereitet. Nun gilt es die Positionen mit den richtigen Personen zu besetzen. Unser OK besteht aus einem Kernteam von 35 Personen, viele davon arbeiten übrigens ehrenamtlich fürs ESAF. Mit 200 Personen wird dann das OK in Vollbesetzung operieren. 2025 an der Austragung selbst werden dann rund 6500 Personen im Dienst des ESAF stehen. Unsere Stellenbeschriebe sind beispielsweise Teil eines Masterplans der rund 1500 Excel-Einträge beinhaltet, 150 dieser Positionen zeigen die Erfahrungswerte aus dem Eidgenössischen in Zug von 2019.

RS: Was da hinter den Kulissen organisiert werden muss, scheint mir gigantisch. Wie gross ist eigentlich das ESAF in groben Zahlen?

JK: Am Fest selbst werden bis zu 350’000 Personen erwartet, Baubeginn ist 2023. Am Ende wird die grösste mobile Freilichtbühne der Welt stehen – die 56’500 Personen Platz bietet und die für drei Tage auf- und dann wieder abgebaut wird. Viel Energie stecken wir in die Planung der Infrastruktur. Wir sind ein kleiner Kanton und müssen ein Verkehrskonzept sicherstellen, das einen reibungslosen Besucherfluss garantiert und gleichzeitig auf die lokale Bevölkerung Rücksicht nimmt. Man muss sich vergegenwärtigen, dass rund 40’000 Glarner während drei Tagen über 300’000 Besucher willkommen heissen werden.

RS: Wie ist eigentlich der Zuschlag für’s ESAF 2025 im Glarnerland aufgenommen worden?

JK: Die Bevölkerung steht faktisch geschlossen hinter dem Projekt und ist sicher auch stolz, der Austragungsort für ein so grosses nationales Volksfest sein zu dürfen. Natürlich wird das Schwingfest alles sprengen, was die Glarner bisher gekannt haben. Es ist vor allem auch eine grosse Chance, die vielen schönen Seiten im Glarnerland zu zeigen, den Tourismus zu fördern. Wir haben wundervolle Berge, malerische Bergseen, spektakuläre Pässe, tolle Skigebiete, wir produzieren eigene Getränke (Adler Bier und Elmer Citro beispielsweise). Und obwohl der typische Glarner eher zurückhaltend ist, wird viel bewegt werden, da bin ich mir sicher.

RS: Was machen Sie nach dem ESAF 2025?

JK: Meine Güte, das kann ich noch nicht sagen. Ich weiss nur, wenn im Februar 2026 die Unterschrift unter den Abschlussbericht gesetzt wurde, dann sind für mich 15 Jahre intensive, sehr herausfordernde, aber stets interessante Arbeiten rund um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest abgeschlossen. Im Moment kann ich mir das allerdings noch nicht vorstellen, ich freue mich auf die grossen Herausforderungen, die es bis dahin zu bewältigen gilt, auf dass wir ein tolles Volksfest abhalten können, das in bleibender Erinnerung sein wird – und auf dass alle Schweizerinnen und Schweizer das schöne Glarnerland kennen!

 

Einige Informationen zum ESAF 2025

Von den 56’500 Plätzen kommen lediglich 3000 bis 5000 in den offenen Verkauf – die drei Monate vor dem Fest auf den Markt kommen. Neben rund 120 Partnern und Sponsoren werden sich einige Hundert Betriebe an den Vorbereitungs-, Aufbau- und Abbauarbeiten beteiligen. Rund 6500 Personen stehen an der Veranstaltung im Einsatz. Der zu erwirtschaftende Umsatz beträgt rund 120 Millionen Franken.

Diplompreis für die beste Masterarbeit an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil

Seit mehreren Jahren lanciert die Alvoso Pensionskasse in Zusammenarbeit mit der OST, Ostschweizer Fachhochschule einen Diplompreis für die beste Masterabschlussarbeit. Diesen Herbst wurde der begehrte Preis zum zwölften Mal vergeben. Gewinner ist der 29-jährige Simon Walser mit seiner spannenden Abschlussarbeit mit dem Titel „Machine learning based Estimation and Evaluation of Human Pose for Physical Therapy Application“ (zum Thema Bildunterstütze Therapieform).

 

Masterarbeit der Tochter gewidmet

Simon Walser wird am 15. August Vater, seine Tochter Norina kommt pünktlich zur stressigsten Phase, vor der Abgabe der Masterarbeit zur Welt. Der junge Vater widmet seine Masterarbeit dann sogleich seiner Tochter. Sie ziert das Titelblatt der Masterarbeit.

Diese trägt den für Laien schwer verständlichen Titel „Machine learning based Estimation and Evaluation of Human Pose for Physical Therapy Application“. Oder ganz einfach ausgedrückt: „Viele von uns kennen das Problem. Der Physiotherapeut gibt Instruktionen für eine Übung, die dann unbeaufsichtigt und selbstständig durchgeführt werden soll. In Abwesenheit des Experten fragen wir uns dann, ob wir die Übung wirklich richtig durchführen. In vielen Fällen wird die Übung tatsächlich falsch durchgeführt und dies kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Im Rahmen meiner Masterarbeit durfte ich ein Multi-Kamera-System weiterentwickeln, mit dem die Körperhaltung / Pose eines Patienten in Echtzeit als 3D Skelet erfasst werden kann. Basierend auf dieser Schätzung der Pose wird dann evaluiert, ob die Bewegungen des Patienten mit denen der Zielübung übereinstimmen. Die aktuelle Pose des Patienten, die Ziel-Pose und die Übereinstimmung zwischen den beiden wird dann visualisiert und kann ein hilfreiches Feedback für den Patienten darstellen. Das Ganze basiert auf einem AI / „Machine Learning Algorithmus“ umschreibt der junge Ingenieur seine Arbeit.

 

 

Erfolgreiche und konsequente Karriere mit einem ausserordentlichen Abschluss

Sein beruflicher Werdegang liest sich wie aus dem Lehrbuch: Lehre als Elektroinstallateur (Abschluss mit Bestnote aller Absolventen, Note 5.8), gefolgt von der Technischen Berufsmatura an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur (HTW), ebenfalls als Jahrgangsbester mit einer Note von 5.6. Unmittelbar den Bachelor of Science in Elektrotechnik angehängt (an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil), Abschlussnote 5.75. Und als krönender Abschluss nun den Master of Science an der Ostschweizer Fachhochschule (OST), auch hier als Jahrgangsbester mit der sagenhaften Note von 5.9.

Abschliessend meint Simon Walser: «Ich bin sehr froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, auch den Master noch anzuhängen und somit eine neue Herausforderung anzunehmen. Dies hat sich bisher als beste berufliche Entscheidung herausgestellt. Ich lege jedem Bachelorstudium-Abgänger ans Herz, sich nicht zurück zu lehnen, sondern immer wieder in die berufliche Weiterbildung zu investieren. Der Preis für den besten Masterabschluss war der krönende Abschluss eines interessanten und erfahrungsreichen Studiums. Ich habe mich sehr gefreut über die Anerkennung, die mir entgegengebracht wurde und möchte mich bei der Alvoso Pensionskasse herzlich für den Preis bedanken.“

 

 

Berufliche Karriere gesichert

In der Tat scheint Simon Walser bei der OST den richtigen Schritt gemacht zu haben: Denn der Direktor des Interdisziplinären Zentrums für AI (ICAI – Interdisciplinary for Artifical Intelligence) an der OST, Prof. Dr. Guido Schuster, der seine Masterarbeit betreut hat, holte ihn gleich zum ICAI. Als Teil seiner Arbeit am ICAI wird Simon Walser auch die Projektidee seiner Masterarbeit weiterverfolgen und optimieren können.

 

Bündner durch und durch

„Ich bin Bündner durch und durch“ meint der im Prättigau aufgewachsene und heute in Trimmis lebende Familienvater. So verbringt er seine Freizeit am liebsten draussen. Ob es der Genuss der intakten Natur, der wunderschönen Berge und der Wälder ist, oder beim Joggen, Wandern, Biken oder Skifahren – Hauptsache ist die Erholung an der frischen Luft.

 

Wieder ein erfolgreicher Masterstudiengang abgeschlossen

Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, kurz OST, wurde 1972 als Interkantonales Technikum gegründet (ehemals HSR). Als Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz wird sie von den drei Kantonen St.Gallen, Schwyz und Glarus getragen. An der OST werden Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen ausgebildet. Die CAS- und MAS-Lehrgänge an der OST richten sich demnach an Fachleute aus der Praxis. Durch ihre 16 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die OST eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

Interview mit Simone Schäublin – Mitarbeiterin BERAG und Ansprechsperson für die Versicherten der Alvoso

Wie kann man die Dienstleistung der BERAG im Wesentlichen zusammenfassen?

Die BERAG ist ein unabhängiger Pensionskassendienstleister. Die Firma beschäftigt mittlerweilen über 70 Mitarbeiter an den Standorten Basel und Zürich und bietet Dienstleistungen in den folgenden Bereichen an

  • Pensionskassenverwaltung und Geschäftsführung
  • Rückversicherungsmanagement
  • Beratung und Expertentätigkeit
  • Digitalisierungslösungen für Pensionskassen
  • Saas-Lösungen

Für die Alvoso Pensionskasse dürfen wir das Rückversicherungsmanagement umsetzen. Neben der Alvoso Pensionskasse betreuen wir im Bereich der Rückversicherungsmanagement weitere 40 Pensionskassen mit rund 60’000 Versicherten.

 

Ist die Alvoso Pensionskasse , resp. deren Destinatäre der Normalfall oder gibt es hier spezielle Fälle?

Die Alvoso Pensionskasse ist eine der rund 230 Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen in der Schweiz. Sie bietet ihren Kunden die marktübliche Flexibilität in der Gestaltung der Vorsorgelösung.

Nach unserer Beobachtung bietet die Alvoso Pensionskasse Unternehmen fast aller Branchen eine Anschlussmöglichkeit. Darin unterscheidet sich die Alvoso Pensionskasse von vielen Mitbewerbern. Das bewirkt eine positive Risikoverteilung sowie im Tagesgeschäft ein abwechslungsreiches Klientel im Leistungsfall.

 

Auf welche Kernpunkte in der Abwicklung von Leistungsfällen muss man Acht geben?

Um eine mögliche Invalidisierung zu verhindern, ist eine frühzeitige Meldung von Arbeitsunfähigkeiten entscheidend.

Bei einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit von 30 Tagen oder nach wiederkehrenden, kürzeren, krankheitsbedingten Absenzen während eines Jahres muss der Arbeitgeber der Pensionskasse die  Arbeitsunfähigkeit mitteilen. Die Arbeitsunfähigkeitsmeldung infolge eines Unfalls muss nach 90 Tagen unfallbedingter Abwesenheit eingereicht werden.

Durch berufliche Reintegrationsmassnahmen kann der soziale und der berufliche Abstieg der versicherten Person vermieden werden, dem Arbeitgeber bleiben langjährige, qualifizierte Mitarbeitende erhalten und die Vorsorgeeinrichtungen können die Invaliditätskosten senken.

 

 

Die Destinatäre der Alvoso Pensionskasse haben direkt mit ihnen zu tun. Ist dies der Regelfall, resp. welche Vorteile ergeben sich daraus?

Der direkte Kontakt mit dem Arbeitgeber und dem Versicherten ist für uns in der Fallführung und als Dienstleister hilfreich. Es geht darum, möglichst rasch individuell passende Massnahmen einzuleiten, um die Chance auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung der betroffenen Personen möglichst hoch zu halten. Für das von uns empfohlene, aktive Fallmanagement ist also ein direkter Kontakt zu den involvierten Parteien matchentscheidend.

Der Versicherte selbst kann im Bedarfsfall von einer aktiven Begleitung durch uns, allenfalls durch ein externes Case Management (CM), profitieren.

 

Können Sie uns einen Schaden-Ablauf schildern? 

In der Regel ist es der Arbeitgeber, der uns als erstes über die Homepage der Alvoso Pensionskasse die Arbeitsunfähigkeit (AUF) eines Versicherten meldet, damit wir die Fallbetreuung starten können.

Sobald alle relevanten Formulare bei uns eingegangen sind, starten wir die Koordination mit den anderen betroffenen Sozialversicherungen sowie mit involvierten Ärzten etc. Die Fachexperten beurteilen, bei welchen AUF-Fällen ein Reintegrationspotential besteht. Diese werden, sofern die arbeitsunfähige Person damit einverstanden ist, den Case Management-Partnern übergeben und von ihnen weiter betreut.

Um eine Leistungseinbusse zu verhindern, sollte die IV-Anmeldung spätestens sechs Monate nach Beginn der langandauernden oder wiederholten Arbeitsunfähigkeit bei der IV-Stelle des Wohnkantons der versicherten Person eingereicht werden. Diese IV-Anmeldung muss die versicherte Person machen da diese nicht durch den Arbeitgeber erfolgt. Dank einer frühzeitigen Meldung (IV-Früherfassung) an die Invalidenversicherung können Betroffene mit ersten Anzeichen einer drohenden Invalidität erfasst und unterstützt werden. Die Meldung zur Früherfassung gilt nicht als Anmeldung für Leistungen der IV.

 

 

Jahresrechnung / Geschäftsbericht 2020

Die Alvoso Pensionskasse erfindet sich neu – Rückblick auf ein erfolgreiches 2020

Das Jahr 2020 ist rückblickend in der nunmehr über 35jährigen Geschichte der Alvoso Pensionskasse mit Sitz in Cham wohl eines der wegweisendsten. So wurde nach Ablauf der auf 10 Jahre geschlossenen Zusammenarbeit mit der LLB die Vermögens- und die Versichertenverwaltung neu ausgeschrieben. Der Entscheid, die Versichertenverwaltung in eigene Hände zu nehmen war folgerichtig. Mit einem eigenen Verwaltungsteam unter der versierten Leitung des erfahrenen Spezialisten Thomas Schmidiger wird so mehr Nähe zu den Destinatären geschaffen. Und was ebenso wichtig ist – die Alvoso ist nunmehr unabhängig und neutral, was enorme Wachstumschancen birgt. Ab 1. Oktober 2020 firmiert die Sammelstiftung unter dem Namen „Alvoso Pensionskasse“ (vormals: ALVOSO LLB Pensionskasse). Die Geschäftsstelle befindet sich neu in Schlieren, mitten im wirtschaftlich boomenden Limmattal. Ein neues Logo und damit ein komplett neuer Auftritt wurde geschaffen. Die Website wird erstmals in mehreren Sprachen gehalten. Auch die Digitalisierung wird engagiert voran getrieben.

Weiterhin auf Wachstumskurs

Die Alvoso Pensionskasse setzte ihr Wachstum auch im Geschäftsjahr 2020 fort. Auch im herausfordernden Umfeld der Corona Pandemie wurde ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Mit einer Jahresperformance von knapp 3 Prozent konnte zwar nicht an das aussergewöhnliche Anlagejahr 2019 angeschlossen werden. Dennoch lag der erwirtschaftete Ertrag über den langfristigen Erwartungen.

  • Vermögensanlagen (Bilanzsumme) CHF 429.3 Mio. (+ 2 Prozent)
  • Netto-Ergebnis aus Vermögensanlagen CHF 12 Mio. (Vorjahr CHF 41.5 Mio.)
  • Deckungsgrad auf Stufe Sammelstiftung 105.6 Prozent (Vorjahr 108.4 Prozent)

Das Jahr 2020 hat einmal mehr deutlich aufgezeigt, wie verwundbar die Wirtschaft, und mit ihr die Anlagemärkte sind. Das unverändert tiefe Zinsniveau lässt vermuten, dass in den kommenden Jahren keine ausreichenden Erträge zu erwirtschaften sind. Aufgrund dieser weiterhin andauernden Situation sieht sich der Stiftungsrat der Alvoso Pensionskasse in seiner zurückhaltenden Position bestätigt. Der Stabilisierung der Vorsorgewerke wird weiterhin hohe Priorität zugemessen. Deshalb wird die Alvoso Pensionskasse ihre Vorsorgeverpflichtungen zukünftig noch vorsichtiger bilanzieren und hat den technischen Zinssatz auf 1.5 Prozent gesenkt (vorher: 2.0 Prozent). Damit gehört die Alvoso Pensionskasse zu den Sammelstiftungen mit dem tiefsten technischen Zinssatz. Die Altersguthaben wurden im Jahr 2020 mit 1.0 Prozent verzinst.

Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter und können ihre Rente länger beziehen – die Lebenserwartung hat auch in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Andererseits sind die Zinsen an den Kapitalmärkten gefallen. Deshalb hatte der Stiftungsrat bereits früher beschlossen, bis ins Jahr 2022 den Umwandlungssatz auf 5.8 Prozent abzusenken.

Thomas Schmidiger, Geschäftsführer der Alvoso Pensionskasse unterstreicht, dass sich die Performance in ersten Quartal 2021 erneut positiv entwickelt hat. Der Deckungsgrad liegt per 30. April 2021 bereits wieder bei 108.4 Prozent.

Die ausführliche Jahresrechnung 2020 der Alvoso Pensionskasse steht ab sofort in einer Online Version zur Verfügung.

Die Alvoso Pensionskasse – eine Erfolgsgeschichte

Bestehend seit 35 Jahren ist die Alvoso Pensionskasse mit innovativen Ideen, einer ausgezeichneten Dienstleistung und einem hohen Servicestandard erfolgreich. Rund 350 angeschlossene Unternehmen mit über 2600 Destinatären geniessen jedes Jahr eine Überdeckung und wissen ihr Altersguthaben in sicheren, fachkompetenten Händen. Individuelle Vorsorgelösungen und ein Höchstmass an persönlicher Betreuung sind weitere Erfolgsfaktoren der Alvoso.

 

Kontakt

Alvoso Pensionskasse, Zürcherstrasse 104, 8952 Schlieren

Thomas Schmidiger, Geschäftsführer

+41 43 444 64 40

www.alvoso-pensionskasse.ch

Diplompreis für die beste Masterarbeit an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil

Seit mehreren Jahren lanciert die ALVOSO Pensionskasse in Zusammenarbeit mit der OST, Ostschweizer Fachhochschule einen Diplompreis für die beste Masterabschlussarbeit. Diesen Frühling wurde der begehrte Preis zum elften Mal vergeben. Gewinner ist der 26-jährige Silvio Marti mit seiner spannenden Abschlussarbeit mit dem Titel «High-Speed TDoA Indoor Localization System».

 

Silvio Marti ein Elektroingenieur mit stringentem Werdegang

Herkömmliche Drohnen nutzen einen satellitenbasierten Lokalisierungsdienst (GPS, Galileo, etc.) um sich zu orientieren. Der technologische Fortschritt ermöglicht es,mit Indoor-Lokalisierungssystemen Drohnenshows in Hallen zu veranstalten. Dazu wird die pulsbasierte Ultra-Breitbandtechnologie (UWB) verwendet. Ziel der Masterarbeit war, ein neues, ebenfalls UWB basiertes Lokalisierungssystem zu entwickeln, um die Genauigkeit und die Lokalisierungsrate deutlich zu erhöhen. Das Resultat kann sich blicken lassen: Das von Silvio Marti entwickelte Indoor-Lokalisierungssystem kann bis zu 143 Positionen pro Sekunde bestimmen und erreicht eine hervorragende Genauigkeit. 68% aller berechneten Positionen liegen innerhalb einer Kugel mit Radius 3,5 cm und 95% aller Positionen in einem Radius von 6,3 cm. Das Fazit von Silvio Marti: «Mit diesem System können Bühnenshows mit über 30 Drohnen realisiert werden – und das mit einer Genauigkeit, die der Grösse eines Apfels entspricht.»

Nach einer 3-monatigen Auszeit (er reist mit einem VW-Bus mit einem Freund durch die Schweiz) wird Silvio Marti eine Stelle als Elektroingenieur antreten, bei der er sein Know-how einsetzen kann. Er lässt noch offen, ob er und sein Partner ihr Lokalisierungssystem auch auf Freizeitbasis weiter entwickeln und grosse Bühnenshows für Künstler entwickeln wollen. Ein weiteres Einsatzgebiet seines Masterstudiums kann er in seinen Wiederholungskursen (WK) beim Militär einsetzen. Denn dort steht er im Kryptologen-Detachement im Einsatz.

Abschliessend meint Silvio Marti: «Ich bin sehr dankbar, Zugang zu so einer Ausbildung gehabt zu haben. Ich habe das geschätzt, indem ich in die Ausbildung investiert und versucht habe, möglichst viel zu lernen. Dass ich damit aber einen Preis gewinne, habe ich überhaupt nicht erwartet, umso mehr ehrt und freut es mich!»

Ein Tüftler mit vielen Interessen

Bei einigen seiner Freizeitbeschäftigungen lassen sich direkte Parallelen zum beruflichen Werdegang von Silvio Marti herstellen. Seine Herkunft liegt im Zürcher Oberland, wo er auch seine Lehre als Elektroniker EFZ, einhergehend mit der Technischen Berufsmatura absolviert hat. Seit 2016 studiert der junge Elektrotechniker an der OST, Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil mit den Schwerpunkten Drahtlose Kommunikation, Regelungstechnik, Signalverarbeitung, Embedded Software und Sensorik. Im September 2019 schloss er den Bachelor ab und jetzt im Frühling 2021 schaffte er den Masterabschluss.

Privat widmet er sich unter anderem auch der «Tüftlerei», sei es indem er an Elektronik-Projekten wie der Entwicklung einer eigenen Solaranlage mit Akku mit der er für sein Zimmer eigenen Strom erzeugt oder als Veranstaltungstechniker im sporadischen Einsatz, mit der Aufgabe, den perfekten Sound auf die Veranstaltungsbühne des «Gospelprojects» zu zaubern.

Einen roten Faden bilden wohl seine Interessen und Stärken im zwischenmenschlichen Bereich. Sei es als langjähriger Leiter einer Jungschargruppe, zu der er im Rückblick meint: «Es war mir wichtig, den Kindern ein sinnvolles Freizeitprogramm zu bieten» oder ganz einfach viel Zeit draussen in der Natur zu verbringen.

Wieder ein erfolgreicher Masterstudiengang abgeschlossen

Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, kurz OST, wurde 1972 als Interkantonales Technikum gegründet (ehemals HSR). Als Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz wird sie von den drei Kantonen St.Gallen, Schwyz und Glarus getragen. An der OST werden Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen ausgebildet. Die CAS- und MAS-Lehrgänge an der OST richten sich demnach an Fachleute aus der Praxis. Durch ihre 16 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die OST eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

 

Vorkommnisse rund um die Credit Suisse – Alvoso nicht betroffen

Anlässlich eines eigens für die Alvoso Pensionskasse angesetzten Meetings konnten am 7. April die Thematiken «Greensill» und «Archegos» im Zusammenhang mit Verlustrisiken für die Vorsorgevermögen persönlich mit Vertretern der Credit Suisse (Schweiz) AG besprochen werden.

Die Alvoso hat aufgrund Ihrer Anlagestruktur weder direkt noch indirekt in oben erwähnten Produkten investiert. Weiter wird das Vorsorgevermögen in der eigenen rechtlichen Einheit der Credit Suisse (Schweiz) AG verwaltet. Aktuell sieht die Alvoso keine direkten Auswirkungen durch die Verwaltung Ihrer Vorsorgevermögen durch die Credit Suisse (Schweiz) AG. Die weitere Entwicklung wird jedoch laufend beobachtet.

Gewinner/in Wettbewerb digitales Forum 2020

Das vom Mai 2020 auf den November verschobene Alvoso Forum konnte bekanntlich nicht wie geplant im Kinderzoo Rapperswil durchgeführt werden. Schade, wären wir doch eine der ersten Veranstaltungen im neuen «Zauberhut» gewesen.

Um die wichtigsten Inhalte trotzdem an unsere Destinatäre und Partner transportieren zu können, wurde das Forum erstmalig digital abgehalten. Ein Novum, wohl nicht nur für die Alvoso Pensionskasse. Hier finden Sie die Beiträge Forum2020.

Um den neuen Auftritt der Alvoso Pensionskasse, welcher mit der Lancierung der Website Anfang Oktober öffentlich wurde, noch bekannter zu machen, wurde im  digitalen Forum ein Wettbewerb integriert. Unter den zahlreichen Einsendungen mit der richtigen Lösung (Eichhörnchen) musste schlussendlich das Los über die Gewinner des Wettbewerbs entscheiden. Ouidyane Oulghazi, unsere Sachbearbeiterin berufliche Vorsorge, hat folgende drei Hauptpreise gezogen: Einen Essensgutschein im Restaurant «Eichhörnli» sowie je einen «Herbstkorb» für die weiteren Podestplätze.

  1. Platz: Daniele Rimmaudo, Baur Metallbau AG
  2. Platz: Monika Zimmerli, Schreinerei Mikado GmbH
  3. Platz: Alfred Eckert, Rentner

Wir gratulieren der Gewinnerin und den Gewinnern und bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmenden. Aufgrund einer längeren Ferienabwesenheit des Erstplatzierten veröffentlichen wir Fotos der Preisträgerin bzw. des Preisträgers der beiden Herbstkörbe.

Und: wir planen schon heute die nächste Durchführung des Alvoso Forums. Dann hoffentlich wieder in bekannter Form eines Anlasses. Bitte reservieren Sie sich den 16. Juni 2021. Ich freue mich sehr darauf, Sie endlich persönlich begrüssen und kennen lernen zu dürfen!

Alvoso Pensionskasse

Gewinnerin und Gewinner der beiden Herbstkörbe

Home-Office Alvoso Pensionskasse

Anlässlich seiner Pressekonferenz vom 13. Januar hat der Bundesrat den geltenden Lockdown verschärft und insbesondere die Pflicht zum Home-Office für alle Mitarbeitenden verschärft, wo dies mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Die Alvoso Pensionskasse setzt diese Massnahme zum Schutz ihrer Mitarbeitenden um. Dennoch bleiben wir für unsere Kunden natürlich weiterhin erreichbar.

Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen sind wir bestrebt, Ihre Anliegen weiterhin rasch zu bearbeiten.

Ihr Alvoso Team

 

Die Alvoso Pensionskasse verleiht erneut den Diplompreis für die beste Masterarbeit an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil

Seit mehreren Jahren lanciert die Alvoso Pensionskasse in Zusammenarbeit mit der OST, Ostschweizer Fachhochschule einen Diplompreis für die beste Masterabschlussarbeit. Diesen Herbst wurde der begehrte Preis zum zehnten Mal vergeben. Gewinner mit seiner spannenden Arbeit zum Themenbereich «Stereo Vision: High-Speed Stream-Based Dense Disparity Map Calculation» ist der 29-jährige Roy Seitz aus Rapperswil.

Roy Seitz beeindruckt mit einem spannenden Thema – und der Note 6

Wie in allen seinen Bachelor- und Studienarbeiten erzielte Roy Seitz auch in seiner Master-Arbeit die Abschlussnote 6!  Seine Arbeit zum recht komplexen Titel erklärt Roy Seitz mit einer einfachen Analogie: «Sie kennen vielleicht den Daumensprung: einen Arm ausstrecken, Daumen hoch und abwechslungsweise durch das linke und rechte Auge schauen. Der Daumen ‹springt› vor dem Hintergrund hin und her. Die Geometrie lehrt uns, dass diese beiden Distanzen (‹Sprungdistanz› des Daumens vor dem Objekt und Abstand Mensch–Objekt) in einem festen Verhältnis stehen: je nach Augenabstand und Armlänge etwa 7–12. Mit dieser Analogie lässt sich meine Masterarbeit recht einfach erklären: Ich habe zwei Kameras nebeneinander, wie zwei Augen. Durch die unterschiedliche Position der Kameras erscheint ein Objekt aber nicht an der gleichen Stelle im Bild, sondern horizontal verschoben. Wie stark diese Verschiebung ist, hängt von der Distanz zwischen den Kameras und dem Objekt ab.

Soweit so simpel – das Prinzip ist längst bekannt und wird bereits angewendet. Als Resultat erhält man ein Graustufenbild, bei dem die Helligkeit gerade der Distanz entspricht: weit entfernte Objekte sind dunkel, nahe Objekte erscheinen hell. Die Herausforderung bestand darin, dieses Problem schnell und hochaufgelöst zu berechnen. Statt den bisher üblichen 30 Bildern pro Sekunde mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel = 0.3 Megapixel) löse ich das Problem mit Bildern in Full-HD Qualität (1920 x 1080 Pixel = 2 Megapixel) und bis zu 100 Bildern pro Sekunde. Dazu musste ich die bestehenden Algorithmen neu interpretieren, anpassen und erweitern, um nicht, wie bis anhin üblich, ein Pixel nach dem andern (sequentiell), sondern mehrere Pixel gleichzeitig (parallel) zu verarbeiten.»

Mathematik und Naturwissenschaften stehen im Mittelpunkt

Seine Freizeit verbringt Roy Seitz gerne damit, sich zusätzliches Wissen anzueignen, insbesondere im Gebiet der Mathematik oder der Naturwissenschaften. Zurzeit arbeitet der junge Wissenschaftler am Institut für Mikroelektronik und Embedded Systems an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil. Seine Masterarbeit fliesst zwar nicht 1:1 in seine heutige Tätigkeit ein, aber die verwendeten Methoden liessen sich durchaus auf andere Gebiete übertragen, meint er auf Anfrage.

Zu seinen Hobbys zählt er sportliche Aktivitäten wie Wandern, Inline Skating, Schwimmen und Tauchen. Auch der Geniesser findet Platz: am liebsten sitzt er mit ein, zwei guten Freunden zusammen vor einem Käsebrett und einem Glas Weisswein. «Mein Geheimtipp ist die Käserei Tritt im Zürcher Viadukt, die verkaufen einen exzellenten Weichkäse, eingewickelt im Wirz- oder Kastanienblatt.»

 Wieder ein erfolgreicher Masterstudiengang abgeschlossen

Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, kurz OST, wurde 1972 als Interkantonales Technikum gegründet. Als Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz wird sie von den drei Kantonen St.Gallen, Schwyz und Glarus getragen. An der OST werden Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen ausgebildet. Die CAS- und MAS-Lehrgänge an der OST richten sich demnach an Fachleute aus der Praxis. Durch ihre 16 Institute der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung pflegt die OST eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand.

Weiterversicherung nach Stellenverlust

Massnahme für ältere Arbeitslose in der beruflichen Vorsorge (Art. 47a BVG)
Eine versicherte Person, die ab dem 55 Altersjahr ihre Stelle verliert, ist bis anhin automatisch aus der Pensionskasse ausgeschieden und musste ihr Altersguthaben auf ein Freizügigkeitskonto überweisen lassen. Freizügigkeitsstiftungen zahlen bei der Pensionierung in der Regel keine Renten, sondern lediglich das Kapital aus. Mit der Reform (gültig ab 1.1.2021) kann die versicherte Person in der Vorsorgeeinrichtung bleiben. Sie hat die gleichen Rechte wie die anderen Versicherten (Verzinsung, Umwandlungssatz, Rente).

Erfahren Sie mehr…

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Reform der beruflichen Vorsorge

Bern, 25.11.2020 – Mit der Reform der beruflichen Vorsorge (BVG 21) sollen das Rentenniveau gesichert, die Finanzierung gestärkt und die Absicherung von Teilzeitbeschäftigten – und damit insbesondere von Frauen – verbessert werden. An seiner Sitzung vom 25. November 2020 hat der Bundesrat die Botschaft für diese Reform verabschiedet und ans Parlament überwiesen.

Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Reform der beruflichen Vorsorge (admin.ch)

Coronavirus: Massnahme im Bereich der beruflichen Vorsorge erneuert

Bern, 11.11.2020 – Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. November 2020 beschlossen, dass die Arbeitgeber für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge wieder die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden dürfen. Er hat die entsprechende Verordnungsänderung verabschiedet. Die Regelung tritt am 12. November 2020 in Kraft und ist befristet auf den 31. Dezember 2021.

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-81044.html

 

Performance und Deckungsgrad

Die Kurse unserer Anlagen konnten sich im 2. Quartal 2020 deutlich erholen. Der Deckungsgrad liegt nun wieder bei 100.5% –  zwischenzeitlich lag er unter Hundert Prozent. Wir haben im März die Situation genutzt, um die Aktienquote zulasten Obligationen CHF zu erhöhen. Seit Mai 2020 haben wir wieder eine vorsichtigere Positionierung eingenommen.